In wenigen Wochen, am 6. Januar 2026, geht das Heilige Jahr zu Ende, dessen Motto „Pilger der Hoffnung“ war. Ganz passend dazu möchte ich die Worte von Kardinal Pizzaballa OFM aus dem ersten Artikel noch einmal hier zitieren, weil sie mir sehr wichtig erscheinen, wenn ich an die aktuelle Situation im Heiligen Land denke – und oft ratlos bin: Ich habe es satt, über Politik und Politiker zu sprechen. Im Heiligen Jahr ist es meine Aufgabe, über Hoffnung zu sprechen. Dieses Wort ist derzeit in aller Munde. Aber wie kann man über Hoffnung sprechen, wenn man Menschen sieht, die hungern und alles verloren haben? Wie lässt sich diesem Wort konkret Ausdruck verleihen? Die unsägliche Situation im Gazastreifen wird im Zentrum eines Vortrages stehen, der in München St. Anna im Rahmen der „Montagsgespräche“ stattfinden wird; auf Seite 38 finden Sie alle Informationen. In gewohnter Weise führt uns wieder ein Artikel über Hammat Gader an den See von Gennesaret. Auch wenn nur ganz wenige Pilgergruppen diesen Ort besuchen – denn es gibt ja nun wirklich für uns Christen viel wichtigere Orte am See – der „Petersfisch“ steht eigentlich immer auf dem Programm der Pilgergruppen am See. Und der kommt halt zum größten Teil aus Hammat Gader und weniger aus dem See selbst. Sehr verehrte Leserinnen und Leser, liebe Freunde des Heiligen Landes! Mit den Artikeln zum „Studium Biblicum“ und zum aktuellen Stand der Fußbodenrenovierung in der Jerusalemer Grabeskirche geben wir der Archäologie des Heiligen Landes einen Platz in unserer Zeitschrift; mit dem Artikel über den Patriarchen Valerga beleuchten wir etwas die Geschichte. Und natürlich ist auch wieder etwas Biblisches dabei: Mose steht im Mittelpunkt unserer Artikelreihe zu den biblischen Gestalten. Noch etwas „in eigener Sache“ für die Leser in Deutschland: durch veränderte EU-Richtlinien bei Banküberweisungen und durch die Zusammenlegung von Banken gab es auch bei uns einige Veränderungen. Sie sehen alle wichtigen Informationen und vor allem die geänderten Bankdaten auf Seite 39 dieser Zeitschrift. Am Ende des Jahres sollten wir mit Hoffnung auf das neue Jahr schauen; für „alle Menschen guten Willens“, wie wir es in wenigen Tagen im Weihnachtsevangelium hören werden. Im Namen der deutschsprachigen Kommissare des Heiligen Landes wünsche ich Ihnen ein frohes, gesegnetes Weihnachtsfest und Zuversicht und Hoffnung für das kommende Jahr 2026,
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