Franziskaner Mission 2 | 2026

Fotos Ajdin Kamber/stock.adobe.com: Titelseite. David/stock.adobe.com: U2. Franziskaner Mission: S. 5 li., 10, 11, 14, 15. Pia Wohlgemuth: S. 5 Mitte. Marlene Webler fdc: S. 5 (re.). Wikimedia Commons, Giotto di Bondone, gemeinfrei: S. 6/7. Deutsche Franziskanerprovinz: S. 9. Marcela Villalobos Cid: S. 12/13. Frank Hartmann ofm: S. 16, 17, 26, 27. Norma Gonzales: Mittelseite. David Peinado/picture alliance; dpa: S. 20. John Lamparski/picture alliance: S. 21. UAC Carmen Pampa: S. 22, 23. Wikipedia/CC-PDMark/PD-USGov-Military Navy: S. 24/25. Chi Thien Vu ofm: S. 25. Jean Eric Mutabazi ofm: S. 28, 29. Secular Franciscans in Madagascar: S. 30. Panuga Pulenthiran: S. 31. Paul Hegmann, Anna Kurwinkel, Michelle Wortmann: S. 33. João Paulo Andrade Moreira ofm: S. 34 o. Franziskanerkustodie von den Sieben Freuden Mariens: S. 34 u. Franziskaner Helfen: S. 35. Jonathan Sutz/stock.adobe.com: Rückseite. Martin Steffen: Partnerschaftserklärung Hinweis Bitte nutzen Sie den beiliegenden Überweisungsträger für Ihre Spende. Ihre Spende zugunsten der Projekte der Franziskaner Mission ist steuerlich absetzbar. Telefon: 089-211 26 110 Fax: 089-211 26 109 muenchen@franziskanermission.de Projekt Den Ärmsten zur Seite stehen Hoffnung schenken auf unsicheren Wegen Die Eltern María und Juan Rodríguez hatten mit ihrem 6-jährigen Sohn Fernando (alle Namen geändert) ihre Heimat Kolumbien verlassen müssen. Zu groß war der Druck durch Drogenbanden, die auch unbeteiligte Familien bedrohen. Eltern und Kind machten sich auf den Weg in die USA. Doch das Schicksal kann grausam sein: In Mexiko wurden sie von einem Drogenkartell entführt. María wurde mehrfach vergewaltigt, Juan sollte zur Mitarbeit beim Drogenhandel gezwungen werden. Die Familie konnte fliehen – doch der Traum von der Weiterreise in eine bessere Zukunft war zerstört. Stattdessen machten sie sich auf den beschwerlichen Rückweg. In einer franziskanischen Migrantenherberge in Panama fanden sie Schutz, Nahrung und neue Perspektiven. Die Franziskaner organisierten schließlich gemeinsam mit dem Staat Panama die Rückreise der Familie nach Kolumbien. Ihr kleiner Sohn Fernando brachte trotz allem ein Lächeln in die Herberge. Er war und ist für viele ein Zeichen von Hoffnung. Den Ärmsten zur Seite zu stehen, ihre Sorgen zu lindern und die Hoffnung auf eine bessere Zukunft zu nähren – diesem Auftrag fühlen sich die Franziskaner in besonderer Weise verpflichtet. In der Migrantenherberge »Medalla Milagrosa« in der Kleinstadt David in Panama wird dieser Anspruch jeden Tag konkret gelebt. Die Herberge bietet derzeit Platz für bis zu 60 Migranten, vor allem für kranke und besonders schutzbedürftige Menschen. Doch damit endet die Hilfe nicht: Monatlich suchen zusätzlich über 400 weitere Migranten die Einrichtung auf. Sie wohnen nicht vor Ort, erhalten jedoch Zugang zu allen Angeboten – von Mahlzeiten über medizinische Versorgung bis hin zu rechtlicher Beratung und seelsorglicher Begleitung. Getragen wird diese Arbeit von zwei Langzeitfreiwilligen, einer Mitarbeiterin der Caritas, einem Psychologen, mehreren Ordensbrüdern und -schwestern. Die Franziskaner geben den Menschen nicht nur, was sie zum Überleben brauchen. Sie schenken ihnen Würde, Aufmerksamkeit und Hoffnung. Und manchmal ist es genau das, was den entscheidenden Unterschied macht. (v. l. n. r.) Juan Rodríguez, Emanuel Graef, Rafael Lara OFS, María Rodríguez und ihr Sohn Fernando Wir bitten Sie um Ihre Unterstützung, damit die Franziskaner den Menschen in der Migrantenherberge in Panama weiterhin helfen können. 35

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