Mitglieder der philippinischen Gemeinde, die von den Brüdern in Jaffa betreut wird. Die Kustodie des Heiligen Landes 20 Hier wird die Liturgie auf Hebräisch gefeiert, auch bei gebetstreffen, in katechetischen gruppen, bei der Jugendarbeit und in Familiengruppen wird Hebräisch gesprochen. Die aktivitäten dieser ge- meinde sind durch Begegnung und Dialog gekenn- zeichnet. Die Kustodie hat denselben seelsorglichen einsatz auch in der stadt Jaffa übernommen. eine weitere neue pastorale aufgabe, derer sich die Franziskaner angenommen haben, ist die seelsorge unter gastarbeitern, insbesondere Ka- tholiken von den Philippinen, aus Lateiname- rika, Osteuropa und afrika. Diese Katholiken, hauptsächlich Frauen, kommen nach israel, um zu arbeiten, weil die finanzielle situation in ihren jeweiligen Ländern schlecht ist. Die minderbrü- der feiern die messe in ihren Kirchen in Jaffa in verschiedenen sprachen, um den Belangen dieser gemeinden gerecht zu werden. zusätzlich zur Feier der Liturgie bieten die franziskanischen Pfarreien auch unterschiedliche religiöse und an- dere aktivitäten an. Das soziale apostolat der Kustodie ist Bestandteil ih- res seelsorglichen Dienstes: schulen, höhere schu- len, studentenwohnheime, berufsbildende Werk- stätten, gruppen und Verbände in den Pfarreien, altersheime, Betreuung von schülern am nachmit- tag, sommerlager und ambulanzkliniken. Heilig-Land-Pilger Land treffen die Franziskaner fast ausschließlich an den Heiligen stätten und haben so kaum gelegenheit, den seelsorglichen Dienst der Franziskaner außerhalb der Heiligen stätten zur Kenntnis zu nehmen. noch weniger ist ihnen das engagement der Franziskaner für die gesellschaft- lichen randgruppen, Christen und nicht-Christen, bekannt. in der Tat üben die Franziskaner, neben

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