Liturgie in der pfarrei des Hl. erlösers in Jerusalem. Die Kirche der pfarrei der hebräisch-sprechenden Gläubigen in Jerusalem. Die Kustodie des Heiligen Landes 19 Weiterhin sind in praktisch allen Ländern des mittleren Ostens, in denen die Kustodie präsent ist, die Christen eine minderheit unter der muslimischen bzw. jüdischen mehrheit. Dies schafft Probleme ganz besonderer art, denen die Franziskaner so gut wie möglich gerecht zu werden versuchen, wobei sie immer bestrebt sind, gut eingerichtete und lebendige christliche gemeinschaften aufzubauen. neben der seit Jahrhunderten ausgeübten seelsorge an den arabischen Christen sind in den letzten Jahren zwei neue He- rausforderungen hinzugekommen: die anwesenheit hebräisch-sprechender Ka- tholiken und von katholischen einwan- derern aus einer Vielzahl unterschied- licher Länder. Die Kustodie hat diese neuen Herausforderungen aufgegriffen, indem sie sich verstärkt um diese gruppen bemühte. Die mitglieder der Qehilla, der hebräisch-sprechenden katholischen gemeinde, sind hauptsächlich Juden, die zum katholischen glauben konvertiert sind. Während sie an ihren jüdischen Wurzeln festhalten, finden sie die erfüllung ihrer spirituellen suche in der katholischen Kirche. Dieser gruppe schließen sich auch nicht-Juden an, die in einem israelischen Umfeld leben und daher hebräisch sprechen. Die Bemühungen der Kustodie um diese gemeinde begannen mit der eröffnung des Hau- ses der Hll. simeon und Hanna in der neustadt von Jerusalem.

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