Im Land des Herrn | 79. Jahrgang | 2025 - 3

m Eingang des Nationalparks, noch in erheblicher Entfernung vom Ausgrabungsgelände, lohnt sich ein Abstecher zu den freigelegten Überresten der antiken Bewässerungsanlagen. Aus mehreren Quellen weiter östlich wurde Wasser in die Stadt geleitet. Ein enormes Wasserreservoir (260 m lang, 4300 m² Fassungsvermögen) kann besichtigt werden. Von dort wurde das Wasser zunächst in einem 235 m langen Tunnel, dann in einem Kanal in die Stadt geleitet. Das letzte Drittel des Tunnels ist begehbar. Platzangst darf man nicht haben, eine Taschenlampe ist unbedingt notwendig. Die Ausgrabungen erstrecken sich um die Zitadelle auf dem Hügel und in der Ebene östlich davon (vom Eingang des Parks gesehen vor dem Hügel). Schon 1931 führten Sondierungen zur Entdeckung bedeutender römischer und byzantinischer Überreste. Ab 1983 nahmen sich israelische Archäologen unter Mitarbeit mehrerer amerikanischer Universitäten dieser Überreste wieder an und begannen mit den systematischen Ausgrabungen, die bis heute fortdauern und die „Zierde von Galiläa“ wieder ans Licht bringen. Vom Parkplatz aus betritt man das Ruinengelände über den Decumanus, die Ost-West-Achse Der Nationalpark Sepphoris Heinrich Fürst OFM/Gregor Geiger OFM A Blick auf das Ausgrabungsgelände 32 3/2025

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