Im Land des Herrn | 80. Jahrgang | 2026-2

„Jiftach und Simson“ ist der erste Artikel unserer neuen Zeitschrift. Es geht um biblische Gestalten, die uns fast unbekannt sind – dabei haben sie auch in der bildenden Kunst ihren vielfältigen Niederschlag gefunden. Ich muss auch selbst bekennen: bei der Vorbereitung der Zeitschrift ist es jedes Mal eine sehr bereichernde Begegnung für mich mit biblischen Texten, die Wünsche und Erwartungen ausdrücken, die wir alle haben und die sich scheinbar oft nicht erfüllen. Ein großer Teil unserer Beiträge handelt von Orten um den See Gennesaret und ich hoffe damit, bei vielen Lesern schöne, bleibende Erinnerungen an eine vergangene Pilgerfahrt zu wecken. Der momentane Krieg macht Reisen in das Heilige Land unmöglich, trotzdem wollen wir wenigstens so in Gedanken am See stehen und die Evangelien vor uns sehen. Es gibt wieder eine Menge von Neuigkeiten aus dem Heiligen Land, von Sehr verehrte Leserinnen und Leser, liebe Freunde des Heiligen Landes! denen wir am Ende der Zeitschrift berichten. Es ist mir ein großes Bedürfnis, einmal mehr herzlich zu danken für alle Spenden und Unterstützung, die Sie, die Freunde des Heiligen Landes, uns zukommen lassen! In den Jahren von Corona und Krieg konnten die Franziskaner ihre Arbeit fortsetzen, weil Menschen in aller Welt an ihrer Seite stehen, in Gebet und Hilfe. Das ist nicht selbstverständlich – vergelt’s Gott! Vom „Vater der Geschichtsschreibung“ genannte Herodot († um 430–420 v. Chr.) stammt das Zitat: „Niemand, der bei Verstand ist, zieht den Krieg dem Frieden vor.“ Diesem Zitat möchte ich nichts hinzufügen. Ich grüße Sie herzlich im Namen der deutschsprachigen Kommissare des Heiligen Landes, Ihr

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