Franziskaner Mission 3 | 2026

TEXT ZUR MITTELSEITE Der Autor Augustinus Diekmann war als Franziskanermissionar 20 Jahre in den Bundesstaaten Maranhão und Piauí, Nordostbrasilien, tätig. Seit 2004 leitet er die Franziskaner Mission Dortmund. Seit 20 Jahren ist die Agentur sec in Osnabrück ein verlässlicher Partner, der 80 themenzentrierten Ausgaben der Zeitschrift »Franziskaner Mission« in Text und Bild ein einfaches und doch ausdrucksstarkes Layout geschenkt hat. Dabei steht auch für sec die Authentizität in der Öffentlichkeitsarbeit mit an erster Stelle. Auf der folgenden Mittelseite wird der Reichtum von Themen und Gestaltung eindrücklich sichtbar. Brückenschläge Neben dem Missionssekretär und den Missionaren wurden die Brücken zu den Missionsgebieten immer lebendiger. Wer einmal, wenn auch nur für ein paar Wochen, ein bestimmtes Projekt persönlich besuchen konnte, wurde zu einem soliden Motor für Gemeinde- oder Schulpartnerschaften. In den 1980er und 1990er Jahren entstand ein wachsendes Netz von Partnergruppen: Pfarreien, Schulen, Eine-Welt-Kreise und weitere. Durch diese Gruppen erreichte die Zeitschrift »Franziskaner Mission« immer mehr Verbreitung und Interesse. Mit dem Aufkommen von Missionarinnen und Missionaren auf Zeit, die bis zu einem Jahr in bestimmten Projekten mitlebten, wuchs die Zahl der Brückengänger. Auch sie berichteten in der Zeitschrift von ihren lebendigen Erfahrungen und wie menschliche Begegnung verändern kann. Nehmen und Geben Mit dem veränderten Missionsverständnis als Dialog auf Augenhöhe kamen mehr und mehr Artikel von einheimischen Projektträgerinnen und -trägern vor Ort. Neben den Redakteuren, Missionaren und Besucherkreisen waren die Verantwortlichen an der Basis nun nicht mehr nur Empfangende, sondern auch Gebende, die zu bestimmten Themen aus ihrem Alltag berichteten. Damit wurde die Redaktion immer mehr zum Übersetzerteam und die Authentizität der Beiträge nahm weiter zu. Aus der Kommunikationseinbahnstraße wurde ein Hin und Her von Informationen, Bildern und konkreten Lebenserfahrungen. Projektträger wurden und werden von deutschen Partnergruppen eingeladen, um in persönlichen Begegnungen lebendiges Zeugnis zu geben. Verwurzelung In den letzten Jahren hat sich noch eine weitere authentische Autorengruppe ergeben – die Menschen selbst, die von Partnerschaften und Projektarbeit unterstützt und gefördert werden. Sie geben auf sehr beeindruckende Art und Weise Zeugnis von der Wichtigkeit aller Arbeit vor Ort. Ihre Beiträge in der Zeitschrift »Franziskaner Mission« verstärken noch den authentischen Charakter und führen zur tieferen Verwurzelung einer lebendigen Kommunikation im Leben der unterstützen Menschen. 17

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