4 3/2025 achdem Jesus Lazarus von den Toten auferweckt hatte, zog er sich „in die Gegend nahe der Wüste zurück, zu einer Stadt namens Efraim“. So erzählt es das Johannesevangelium. Die Stadt ist heute ein Dorf und heißt Taybe. So will es die Lokaltradition. Und die Bevölkerungsstatistik sagt, dass es das letzte rein christliche Dorf Palästinas ist. Von 1.300 Einwohnern sind etwa 600 „Lateiner“, wie die einheimischen arabischen Christen die Zugehörigen zum römischen Ritus nennen. Die griechisch-orthodoxe Gemeinde zählt etwa 500 Gläubige und mit 200 Seelen die kleinste Konfession sind die griechisch-katholischen Melkiten. Sie alle leiden unter den Folgen der israelischen Besatzung – und zunehmend auch unter der Gewalt radikaler jüdischer Siedler. N Anfahrt nach Taybe, im Vordergrund ein Olivenhain Taybe Das letzte christliche Dorf Palästinas steht unter Druck Andrea Krogmann
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