1/2026 33 gewisser Weise ist der „Wald der Säulen“ zu einem „Wald der Spekulationen“ geworden. Insgesamt kann man wohl Dalman beipflichten, der nicht von einem Nachbau des Heiligen Grabes spricht, aber davon ausgeht, dass ein Zentralraum in Jerusalem Vorbild war, wohl am ehesten der Felsendom. Die Drüggelter Kapelle wird auch heute noch für Gottesdienste genutzt – besonders beliebt sind Hochzeiten – und auch für meist kammermusikalische Konzerte. Geöffnet ist sie täglich von 10 bis 16 Uhr, bzw. am Samstag von 10 bis 12 Uhr. Verwendete Literatur Dalman, Das Grab Christi in Deutschland, Leipzig 1922 Ahrens, Kandula, Mensing, Romanik und Gotik im Erzbistum Paderborn, Paderborn 2016 Buch- empfehlung Georg Röwekamp Christen in der Region Gaza Herder-Verlag Freiburg i. B. 2025 150 Seiten mit zahlreichen Bildern und Skizzen ISBN 978-3-451-39937-4 Dieses Buch bietet einen umfassenden Überblick über die Geschichte des Gazastreifens von den Anfängen, über Christianisierung, die byzantinische Zeit, die Kreuzfahrerzeit und die Neuzeit mit einem besonderen Blick auf die Entwicklung der katholischen Pfarrei – dabei dürfte besonders der Artikel über den Tiroler Priester Georg Gatt für unsere Leser von Interesse sein. Viele Bilder und Skizzen machen die Lektüre gut lesbar auch für Jemanden, der nie im Gazastreifen war – und sein wird. Gerade der Gaza-Krieg kann so gut in seine Vorgeschichte eingeordnet werden. Kreuzeskapelle Kreuzeskapelle
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