Im Land des Herrn | 80. Jahrgang | 2026-2

34 2/2026 allein kennt.“ Bei den Arbeiten zur Umsetzung des Mosaikes wurden darunter Gebeine gefunden; diese Gebeine wurden auch hier im Innenhof wieder pietätvoll bestattet. Ein Besuch des Museums lohnt schon allein, um dieses Mosaik zu bewundern, ob aus der Nähe oder auch vom ersten Stockwerk aus, wo sich dann die Gesamtkomposition besser sehen lässt. Die Ausstellungsräume bieten eine gute Übersicht über die armenische Präsenz im Heiligen Land. Es sind armenische Keramik, Handschriften ausgestellt sowie einige besondere liturgische Gewänder und Gegenstände. Einige Räume sind dem Völkermord an den Armeniern gewidmet, besonders interessant sind Fotografien und Dokumente, die armenische Institutionen der Stadt Jerusalem im Fokus haben. Ein Besuch lohnt allemal, es ist momentan aber wichtig, sich im Vorfeld über die Öffnungszeiten zu informieren, die wegen dem Krieg schnell wechseln können. Armenische Mitra in der Ausstellung IM LAND DES HERRN Ordensnachwuchs in Montefalco Junge Männer, die sich entscheiden, Franziskaner der Kustodie des Heiligen Landes zu werden, kommen im Grunde aus der ganzen Welt; die erste Etappe der Ordensausbildung ist Betlehem. Der nächste Weg führt dann nach Italien, nach Montefalco, etwa 20 km von Assisi entfernt, sozusagen in „franziskanisches Kernland“. Die Postulanten haben hier die Gelegenheit, intensiv italienisch zu lernen und ihre franziskanische Berufung im Zusammenleben mit den dortigen Brüdern und den anderen Postulanten zu prüfen. In diesem Jahr 2026 sind es fünf Postulanten, die dann – so Gott will – auf dem La Verna (Italien) ihr Noviziat beginnen können. Nachrichten aus dem Heiligen Land

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