39 FRANZISKANER 2|2026 KHG Hamburg bezieht neue Räume Hamburg • Die Katholische Hochschulgemeinde (KHG) hat Mitte April ihre neuen Räume in der Sedanstraße 24 bezogen. Nach umfassenden Sanierungsarbeiten finden dort künftig sowohl die KHG als auch der Franziskanerkonvent Platz. Die Franziskaner begleiten die Hochschulgemeinde bereits seit 2001 im Auftrag des Erzbistums Hamburg. Der Umzug wurde am 15. April 2026 mit einer liturgischen Feier und einem Willkommensabend begangen. Herzstück der neuen Räume ist ein multifunktionaler Versammlungsraum, der auch für Gottesdienste genutzt wird. Besonderes Augenmerk legte die Projektgruppe auf die Gestaltung der liturgischen Ausstattung: Altar, Kreuz und Kerzenständer wurden aus Treibholz der Elbe gefertigt. Der Altar in Form eines Schiffsrumpfes symbolisiert dabei die Gemeinde als gemeinsames Schiff auf ihrem Weg. franziskaner aktuell WEITERE INFORMATIONEN ▶▶ WWW.FRANZISKANER.DE Oben: Rohbau des neuen Anbaus Unten: Einweihungsfeier im Anbau am 15. April Klösterchen in Hermeskeil bekommt neues Leben Hermeskeil • Fast zehn Jahre nach dem Abschied der Franziskaner hat das ehemalige Kloster in der Hochwaldstadt Hermeskeil im Landkreis Trier-Saarburg eine neue Zukunft erhalten. Am 14. März 2026 wurde die Wiedereröffnung des »Klösterchens« als Ort für Kirche, Begegnung und Kultur gefeiert. In dem Gebäude sind nun das Pfarrbüro sowie die Büros der pastoralen Mitarbeitenden des Pastoralen Raums Hermeskeil untergebracht. Darüber hinaus nutzt der Begegnungsverein Kulturkloster Hermeskeil die Räume für pastorale, kulturelle und karitative Zwecke. Mit der neuen Nutzung setzt sich die Geschichte des Klösterchens fort, das die Franziskaner nach 94 Jahren Präsenz im Jahr 2016 verlassen hatten. Restaurierung der Geburtsgrotte Betlehem • Nachdem die Franziskanerkustodie des Heiligen Landes und das griechisch-orthodoxe Patriarchat von Jerusalem im Januar dieses Jahres die Renovierung der Geburtsgrotte angekündigt hatten, haben die Arbeiten nun begonnen. Sie werden von der italienischen Spezialfirma Piacenti ausgeführt. Darüber hinaus sind das armenische Patriarchat und die palästinensischen Behörden an dem Projekt beteiligt. Wie lange die Arbeiten dauern werden, ist derzeit noch unklar. Die Geburtsgrotte ist Teil eines rund 12.000 Quadratmeter großen Komplexes von Kreuzgängen, Klöstern und weiteren Kirchen sowie eines weitverzweigten Systems von Höhlen, von denen nur einige zugänglich sind. Der ganze Kirchenkomplex wurde 2012 als erster Standort in Palästina in die Liste des UNESCO-Welterbes aufgenommen. Franz von Assisi ziert 2-Euro-Sondermünzen Rom/San Marino • Zum 800. Todestag von Franz von Assisi geben sowohl Italien als auch San Marino 2-Euro- Sondermünzen heraus. Die Münze aus Italien zeigt sein Porträt nach einem Fresko von Simone Martini. Von ihr sollen drei Millionen Stück ausgegeben werden. Auf der Münze aus San Marino wiederum ist der Gürtelstrickbereich des Heiligen, seine Hand und der Wolf von Gubbio zu sehen. Ihre Auflagenhöhe beträgt 4.000 Stück. Aufgrund des ambivalenten Verhältnisses von Franziskus zu Geld ist dies eine durchaus auch kritisch zu betrachtende Ehrung des Heiligen. Ob er Gefallen daran gefunden hätte, bleibt also offen. Vermutlich hätte er rasch jemanden gefunden, der die zwei Euro nötiger hat als er. GEBURTSGROTTE © FRANCESCO GUARALDI CTS
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