Den franziskanischen Geist leben und verankern, dem Evangelium verpflichtet sein und „Da-sein“ für Mensch und Umwelt in Bolivien: Das wird den Brüdern in der Ordensausbildung nahegebracht. Neben Studiengängen wie zum Beispiel Theologie steht auch der Einsatz in den sozialen Projekten, in der Werkstatt oder im Garten auf dem Stundenplan. Dabei darf aber die Freude am Leben nicht fehlen, denn auch das wollen wir den Menschen vermitteln und weitergeben. Während der Ausbildung prüfen die jungen Männer ihre Motivation für ein Ordensleben. Klosterleben bedeutet ein Leben in Brudergemeinschaft. Sie verpflichten sich einem Leben in Armut und Bescheidenheit. Die Ausbildungszeit gliedert sich in Postulat (ein Jahr), Noviziat (ein Jahr) und Juniorat (drei bis fünf Jahre). Danach folgt die Feierliche Profess. Aber auch danach sind die Brüder angehalten, in der ständigen Weiterbildung an sich zu arbeiten.
Kostenbeispiele
Lebenshaltungskosten pro Monat: 175.- Euro
Bücher und Lehrmaterial: 95.- Euro
Fahrtkosten für Uni und Exkursionen: 45.- Euro
Computer und Software: 600.- Euro
Die Monatsprojekte zeigen, wie sich Schwestern und Brüder in Bolivien, Brasilien, Kenia, Ruanda, Uganda, der D. R. Kongo und Vietnam liebevoll für verarmte, entrechtete und an den Rand gedrängte Menschen einsetzen. Dieser nachhaltige Einsatz ist aber letztlich nur möglich, weil sich viele Menschen als Ehrenamtliche in unseren deutschen Partnergruppen oder als Spenderinnen und Spender mit großem Engagement für die zahlreichen Projekte der Franziskaner Mission einsetzen!
Cochabamba liegt im westlichen Landesteil des Andenstaates. Das, was die Franziskaner den Menschen vermitteln wollen, die Freude am Leben, erfahren auch die jungen Brüder in der Ordensausbildung. Bild von Cochabamba / Bolivien.
Projektverantwortlich
Franziskaner Mission München
Bruder Alfons Schumacher
St. Anna-Straße 19
80538 München
Zu einer besonderen Stadtführung laden am 10. Oktober in München die Franziskaner und die Barmherzigen Schwestern ein. Sie erzählen von der Armut in der reichen Stadt und vom Wirken der Orden durch die Stadtgeschichte.
Huaycán ist eine wuchernde Ansammlung von Stein- und Lehmhütten in Peru, die sich an die kargen Berge krallen. Es mangelt an jeglicher Infrastruktur. Die Armut ist extrem. Unsere Suppenküche lindert die Not.
Bruder Massimo, der Generalminister des Franziskanerordens, war zu Besuch in s’Hertogenbosch, um mit den niederländischen und deutschen Brüdern über die Zukunft des Ordens in Zentraleuropa zu sprechen.
Die Landwirtschaftsschulen in Maranhão vermitteln jungen Menschen ländlicher Herkunft biologisch nachhaltige Landwirtschaft, gesunde Ernährung und die traditionelle Heilkraft der Natur.