Das Vikariat Ñuflo de Chávez ist ein kleiner Teil im Süden Boliviens und doch flächenmäßig größer als Bayern. Die seelsorgliche Arbeit der Franziskaner in den 17 Pfarreien wird ergänzt durch Kindergärten, Schulen, Krankenhäuser und vieles mehr. Zur Finanzierung des Vikariates betreibt der Franziskanerbischof Antonio Reimann unter anderem eine nachhaltige Viehzucht. Auch Spendengelder aus Deutschland unterstützen die Arbeit der Pfarreien. Die Kirchen Boliviens sind voll mit jungen Menschen, selbst viele Erwachsene lassen sich taufen, gehen zur Erstkommunion und werden gefirmt. Sie wollen Kirche aktiv mitgestalten. Auch die Kinder sind stolz dazuzugehören, verstehen sich selber als „Misioneros“. Die vor allem von der Landwirtschaft geprägten Menschen leben sehr arm. In manchen Dörfern gibt es nicht einmal fließend Wasser oder Strom. Aber sie geben ihren Anteil zum Aufbau ihrer Kirche. Den Glauben weitergeben, das ist unsere erste christliche Aufgabe, in Bolivien und weltweit.
Kostenbeispiele
Treffen junger „Misioneros“: 55.- Euro
Material für Katechetenschulung: 32.- Euro
Material für Religionsunterricht: 70.- Euro
Gehalt einer Kindergärtnerin: 220.- Euro
Die Monatsprojekte zeigen, wie sich Schwestern und Brüder in Bolivien, Brasilien, Kenia, Ruanda, Uganda, der D. R. Kongo und Vietnam liebevoll für verarmte, entrechtete und an den Rand gedrängte Menschen einsetzen. Dieser nachhaltige Einsatz ist aber letztlich nur möglich, weil sich viele Menschen als Ehrenamtliche in unseren deutschen Partnergruppen oder als Spenderinnen und Spender mit großem Engagement für die zahlreichen Projekte der Franziskaner Mission einsetzen!
Das Vikariat Nuflo de Chavez liegt im östlichen Teil des Andenstaates. „Misioneros“ bei einer Prozession. Bild von Ñuflo de Chávez, Bolivien.
Projektverantwortlich
Franziskaner Mission München
Bruder Alfons Schumacher
St. Anna-Straße 19
80538 München
Schwerbehinderte Kinder und Jugendliche erhalten bei den Franziskanern in Antigua, Guatemala, liebevolle Pflege, medizinische Versorgung und eine würdevolle Heimat.
In der Franziskanerpfarrei in den Randvierteln der Großstadt Cochabamba im Hochland Boliviens, betreibt Pater Anselmo neben der Pastoral auch Kinderhorte mit Hausaufgabenbetreuung und Suppenküchen.
Hilando Sueños bedeutet »Träume hegen« – denn alle träumen von einer besseren Zukunft. Im franziskanischen Kinderhort in Cochabamba lernen die Kinder spielerisch ihre eigenen kulturellen Wurzeln kennen – und auch die ihrer Freunde. Denn Bolivien ist ein Staat mit vielen indigenen Völkern.
Die Franziskaner in Vietnam helfen Volksgruppen, ihre eigene Kultur zu bewahren und ihre Lebensräume zu schützen. Dazu gehören auch Zugang zu sozialen Diensten. Wir unterstützen sie.