Im Land des Herrn | 80. Jahrgang | 2026-2

IM LAND DES HERRN 36 2/2026 auch hier unerwartete Ergebnisse und neue Aufgaben ergeben. Die Grotte der Geburt ist Teil eines ganzen Systems von Höhlen, von denen einige zugänglich sind, andere nicht. Gerade in den ersten Jahren dieses Jahrtausends war der Andrang von Besuchern und Pilgern so stark, dass es beim ständigen Betrieb schon schwierig war, die Reinigungszeiten einzuhalten. Noch weniger war an die Möglichkeit kleinerer Reparaturen zu denken. Sehr ungewohnt erscheint uns die Geburtsgrotte ohne die vielen Wandbehänge, Stoffe, Dekorationen und Lampen – ein Eindruck, der wohl einmalig für Jahrhunderte ist. Wie schon in Jerusalem der Fall, wird die Renovierung von den drei in der Basilika vertretenen Gemeinschaften verantwortet: das griechisch-orthodoxe Patriarchat, das armenisch-orthodoxe Patriarchat und die Kustodie der Franziskaner als Vertreter der Lateinischen (katholischen) Kirche. Die begonnenen Arbeiten werden von der italienischen Spezialfirma Piacenti ausgeführt. Die leer geräumte Geburtsgrotte © Francesco Guaraldi CTS Mitarbeiter der Firma Piacenti bei Restaurierungsarbeiten der Mosaike in der Geburtskirche © Nizar Halloun/Terre Sainte Magazine

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