02.09.2024

Vom „kleinen Prinzen“ zum Franziskaner

Die Geschichte von Bruder Damian

Bruder Damian Bieger ist Priester, Kirchengeschichtler, und Beauftragter für Geschichte und kulturelles Erbe der Deutschen Franziskanerprovinz. Er lebt im Franziskanerkloster in Dortmund.

Staffel 2, Episode 7, Autor: Bruder Damian Bieger, 9:11 Min

Die Bibel und ihre Geschichten hat Bruder Damian immer schon gemocht. Der Ordenseintritt bei den Franziskanern bedeutete für ihn den Schritt in ein Umfeld, das von biblischen Texten geradezu gesättigt ist. Das tat ihm gut!

Sein Universitätsstudium der Theologie stürzte ihn aber in eine Krise. Denn als Theologe wollte er doch ein Mensch werden, der das Wort Gottes studiert und reflektiert. Die Ausbildung war aber rein wissenschaftlich und akademisch: Sie war hoch an Wissen und Ansprüchen – hatte aber mit gelebter Spiritualität herzlich wenig zu tun. Für ihn begann damit ein Ringen um seinen Glauben …

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3 Kommentare zu “Vom „kleinen Prinzen“ zum Franziskaner

  1. Das ist alles sehr schön und erbaulich erzählt -. und sehr offen. Aber man wird nicht Doktor der Geschichtswissenschaft (mit einer Dissertation über äußerst zweifelhafte Ordensgestalten) mit einem naiven Franziskanismus (man verzeihe mir diesen Eindruck). Gern wüsste ich mehr darüber. Dem P. Damian jedenfalls Dank und gute Wünsche!

    1. Sehr geehrter Herr Bohr,
      Bruder Damian dankt für die freundliche Aufnahme seines Beitrags. Er schreibt: „Mir kommt der Verdacht, dass Ihnen eine kleine Verwechslung unterlaufen ist. Meine Promotionsarbeit in Frankfurt am Main aus dem Jahr 2007 behandelte den Mentalitäts- und Identitätswandel bei deutschen Franziskanern im 20. Jahrhundert anhand des Studienhauses der Kölnischen Franziskanerprovinz in Mönchengladbach. So, wie Sie es schreiben, scheinen Sie sich auf meine Bruder-Jordan-Biographie aus dem Jahr 2022 zu beziehen. Das war eine spätere Auftragsarbeit anlässlich des 100. Todestages des Franziskanerbruders aus dem Ruhrgebiet, der ein echtes Kind einer Zeit war, zu der wir heute möglicherweise nur schwer Zugang finden. Wenn Sie weitere Fragen haben, schreiben Sie gerne.“

      1. Herzlichen Dank für Ihre Antwort. Ich meinte durchaus die Dissertation über die Akademie und das Klerikat in Mönchengladbach. Die meisten der dort behandelten Personen, zumindest jene die nach dem Untergang noch lebten, einige sogar bis in die achtziger Jahre, sind mir persönlich bekannt. Zumindest deren fragwürdige Wissenschaftlichkeit sind mit dem scharfen Blick des Historikers erfasst worden. Das war eine grandiose Leistung, zumal für jemanden, der selber emotional, wenn ich das so ausdrücken. darf, betroffen ist oder war. Ich habe das Buch als Wissenschaftler mit großem Gewinn gelesen. Gestalten wie die Brüder Jordan oder Firminus interessieren mich nicht. Die Rehabilitierung des Bruders Jordan in allen Ehren, aber dies ist nicht meine Welt. – Dem P. Damian nochmals Dank und Gruß. Ihr W.B.

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