[9] Im franziskanischen Ideal ist die Welt das Kloster, doch erforderte die sich weiterentwickelnde Form des Gemeinschaftslebens stabile Orte für Ruhe, Genesung, Studium und Begegnung. So wurde die Welt Gast im Kloster.
[V7] Seit einigen Jahren bilden mehrere europäische Provinzen gemeinsam aus. Die Chance liegt in der Vielfalt von Traditionen, die hier zusammenkommen und horizonterweiternd sind.
[V6] Vivere versteht sich als eine Bewegung, in der Menschen - gleich welcher Herkunft, Religion oder Weltanschauung - gemeinsam nach Wegen suchen, das Evangelium in franziskanischer Spiritualität zu leben.
[7] ... "Während in der Stadt tagsüber einige Brüder in deutscher Sprache der Bevölkerung auf den Plätzen predigten, lebten andere mit den Aussätzigen vor der Stadt zusammen.“
„2001 las ich zum ersten Mal das Evangelium und begann, an Gott zu glauben.“ Bruder René erzählt seine Berufungsgeschichte und von interessanten Zukunftsperspektiven für franziskanische Wege der Zukunft.
[V5] Ein kostbares historisches Erbe ist das Wissen um die nationale Bandbreite der ersten Brüder. Diese Internationalität hat sich bis heute bei den Franziskanern erhalten.
[V4] Auf der Suche nach einem Wirkungsfeld in einem sozialen Brennpunkt entschieden sich die Franziskaner 1974 für Köln-Vingst - weil sie dort so viele Jugendliche herumlungern sahen.
[V3] Von 2016 bis 2019 haben sich die Franziskaner in Deutschland einem klärenden Prozess gestellt, um die Provinz in die Zukunft zu führen. Dabei entstanden auch die Leitsätze über Leben und Wirken der Brüder heute.
[V2] „Afrika ruft!“ lautete die Einladung des Generalministers im Jahr 1982 an den gesamten Orden. 29 Brüder aus 14 Nationen folgten ihr. Darunter auch mehrere Brüder aus Deutschland.
[V1] Nach dem Zusammenschluss der Vizeprovinz der ehemaligen DDR mit der Sächsischen Franziskanerprovinz 1992 reiften Überlegungen, eine Fraternität in einen sozialen Brennpunkt im Gebiet der ehemaligen DDR zu gründen.
In Zeiten des Wahlkampfes stellt sich die Frage nach der Macht besonders intensiv. Bruder Michael macht sich in seinem Kommentar Gedanken zum franziskanischen Machtbegriff.
800 Jahre trennen Bruder Jordan von Bruder Johannes. Beide verbindet die franziskanische Lebensweise im Orden des hl. Franziskus. Sie erzählen uns von ihren Erfahrungen.