Bereits in seiner Geburt wagt sich Gottes Sohn ganz menschlich und verletzlich in die Welt. Weitab der Machtzentren beginnt sein Weg am Rand der Gesellschaft. Hier wird Gottes Zuwendung spürbar.
Ihr Leben und Wirken wird als "feurig" beschrieben. Da muss also deutlich mehr gewesen sein als nur das huldvoll karitative Wirken einer jungen Adligen. – Wer war diese Elisabeth von Thüringen? Und was ist das für ein Feuer, das in ihr gebrannt hat?
Das betrachtende Gebet und das ständige Verweilen in der Hingabe an den dreifaltigen Gott bilden ein Element franziskanischer Spiritualität.
Die franziskanische Spiritualität betont die Ehrfurcht vor der Schöpfung. Alle Lebewesen sind unsere Brüder und Schwestern, die in Gott ihren Ursprung haben.
Die Ausrichtung am Evangelium und seine konkrete Umsetzung, als Maßstab für das Leben ist eines von 27 Grundelementen franziskanischer Spiritualität.
Im universalen Denken und Handeln des Franziskus, einem Grundzug, der sein Leben durchzieht, kommt das dritte Element franziskanischer Spiritualität zum Ausdruck.
Das bedingungslose Gottvertrauen in der Zuversicht, dass Gott jegliches Handeln und Tun des Menschen bestimmt ist das zweite der 27 Elemente franziskanischer Spiritualität.
Im 11. Element steht die Betrachtung der Eucharistie, unter deren Gestalt Christus wahrhaft in seiner Schöpfung gegenwärtig ist im Mittelpunkt.
Kreativität und schöpferisches Wirken, als 10. Element franziskanischer Spiritualität, sind für Franziskus im Hinblick auf Gottes Schöpfung von großer Bedeutung.
Die Compassio, betrachtet das Mitleid im Kontext von Mensch und Schöpfung. Eine Ausrichtung, die Franziskus Christus immer ähnlicher werden lässt.
Für Franziskus sind alle Brüder gleich, unabhängig ihrer Aufgabe und ihres Amtes. Das 18. Element folgt dieser Lebenshaltung.
Durch die Menschwerdung des Sohnes nimmt Gott teil an seiner Schöpfung. Durch ihn sieht er die Schöpfung mit menschlichen Augen. Wir, die wir Teil dieser Erde sind müssen lernen, die Welt mit menschlichen Augen zu sehen.