
Die Darstellung von Kreuzwegen in Kirchen, im Freien als Bildstöcke oder Kalvarienberge geht auf die „Via Dolorosa“, den Schmerzensweg Jesu in Jerusalem, zurück. Vor allem die Franziskaner machten sich im Laufe der Kirchengeschichte verdient um die spirituelle Auslegung des Leidens Christi und deren Verbreitung in der Christenheit.
Christliche Spiritualität ist ohne diese besondere Form der nachgehenden und nachbetenden Frömmigkeit unvollständig. Vierzehn Stationen führen den Betenden in die liebende Nähe Jesu und in das eigene Innere. Dieses Tun hat eine heilende und tröstende Wirkung auf das eigene Leben mit seinen Sorgen, Nöten und „Kreuzen“.
Die Gestaltung und die spirituellen Texte dieses Onlinekreuzweges wollen dem Betrachter eine besondere Sicht nahebringen: JESUS blickt nach seiner Auferstehung aus seinem Grab heraus zurück auf die Stationen seines Leidensweges.
Dieser Blick auf die vielfältigen Formen des Leidens will uns innerlich berühren: Das Leiden hat trotz so mancher offensichtlicher Sinnlosigkeit einen tieferen Sinn, weil Gott selbst das Leiden in seinem Sohn durchschritten hat. Jede Sinnlosigkeit und sogar der Tod verlieren durch Jesu Liebesleiden ihren Stachel. Trost bleibt … wertvoller Trost!
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Eine Kreuzwegmeditation von Franziskanerpater Christoph Kreitmeir, Krankenhausseelsorger am Klinikum Ingolstadt