Am 12. Juli verabschiedeten sich die Franziskaner nach fast 800 Jahren von einem für sie historischen Ort. Bereits 1223, zu Lebzeiten des heiligen Franziskus, waren in Halberstadt die ersten Brüder eingetroffen.
Der Kaufvertrag zwischen der Deutschen Franziskanerprovinz und der gemeinnützigen Genossenschaft Kloster Wiedenbrück eG über die Klosteranlage Wiedenbrück wurde am 30. Juni 2020 besiegelt.
Seit Monaten hatten die Franziskaner geplant, sich am 28. Juni, nach 370 Jahren mit einem Gottesdienst aus Wiedenbrück zu verabschieden. Der massive Corona-Ausbruch in der Region macht das nun unmöglich.
Pater Walter war als Bolivienmissionar vor allem durch sein Engagement für die Indigenen in Urubichá und den Aufbau der dortigen Musikschule bekannt.
Franziskus und die Bibel - es ging dem Heiligen nicht darum, die Bibel möglichst gut zu kennen und viel von ihr zu wissen. Sein Ziel war die Umsetzung in die Praxis.
Auf dem Gelände der Eremo delle Carceri, nahe Assisi, gibt es eine uralte Steineiche. Die Legende besagt, der Orden des Franziskus werde so lange bestehen, wie dieser Baum steht.
Durch notwendige Klosterschließungen ergeben sich an manchen Standorten wichtige Fragen nach dem Umgang mit Kulturgütern. Für einige alte Bibliotheken wurde nun eine gute Lösung gefunden.
Hubert wirkte die meiste Zeit seines Lebens als Missionar in Japan in der Pfarrarbeit in Osaka (Minoo, Ikuno und im Arbeiterviertel Kamagasaki) und sorgte sich dort um die philippinischen Gastarbeiter.
Pater Armin war seit 2006 Schwesternseelsorger der Gengenbacher Franziskanerinnen. Nach langer schwerer Krankheit verstarb er am 17. März im Altenheim Haus Bethanien in Gengenbach.
Mit großem Engagement wirkte Pater Bardo als Gefängniseelsorger und als Kurat der Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg. Die letzten Jahre verbrachte er in der Seniorenkommunität in Fulda, wo er am 12. März friedlich verstarb.
1620 kamen die Franziskaner nach Fulda zurück und errichteten an der Severinkirche ihren Konvent. Seit 400 Jahren leben und arbeiten die Brüder des Heiligen Franziskus in der Bischofsstadt.
Viele Jahre sprach P. Wolfgang als Krankenhausseelsorger den Menschen Mut zu. 2016 musste er krankheitshalber nach Dortmund, umziehen, wo er am 10.. Februar 2020 nach langer Krankheit verstarb.